Schwarz-Weiß Fotografie

Als ich das Kursangebot auf der Homepage des Studio 27 durchforstete stieß ich auf einen Kurs über Schwarz Weiß Fotografie. Da mich dieses Thema schon lange interessierte beschloss ich mich anzumelden. Am ersten Tag gab es einiges an Theorie zum Thema und wir haben dann selbst SW Fotos in der Dunkelkammer entwickelt. Ich glaube es zahlt sich nicht aus hier viel über die Vorgehensweise des Entwickelns zu schreiben da es zu dem Thema unzählige Tutorials gibt (ist außerdem der Leiterplattenherstellung sehr ähnlich). Am zweiten Tag machten wir die Grazer Innenstadt unsicher auf der Suche nach geeigneten Motiven. Wie ich feststellen musste ist das gar nicht so einfach ein geeignetes Motiv zu finden. Normale Farbfotos leben durch ihre Schärfe, die Tiefe, die Kontraste und vor allem auch durch ihre Farben. Bei der SW Fotografie reduzieren sich die Objekte auf das wesentliche: ihre Kontraste zueinander. Jede Farbe wird einfach zu einem Grau-Ton, deshalb ist es wichtig darauf zu achten einen Weiß und einen Schwarzpunkt in Motiv zu haben damit es möglichst kontrastreich wirkt. Ohne diese Spiele von Weiß und Schwarz würde zum Beispiel ein bunter Blätterhaufen in Schwarz Weiß nur langweilig grau aussehen. Bis zu diesem Kurs war ich auch ein Feind des Nachbearbeitens von Fotos und des Fotografierens in RAW. Mein Gründe für diese unnötige Feindschaft waren: kein geeignetes Programm, keine Ahnung vom Bearbeiten so wie die fixe Überzeugung das ein Foto „out of cam“ passen muss.  Damit ein SW Bild wirklich was her macht kommt man ohne Nachbearbeiten kaum aus. Zu diesem Zweck habe ich mir Adobe Lightroom für den Kurs gekauft und habe dabei einiges auch zur Bedienung gelernt. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich aus vielen Fotos, die ich früher gelöscht habe, mit dem jetzigen Wissen noch einiges raus holen hätte können. Was auch ganz wichtig zu Thema ist, dass man grundsätzlich in Farbe fotografiert und das das SW Foto mit der Software herausarbeitet (manche Bilder taugen leider in SW nix). Ich glaube jeder Hobbyfotograf sollte das mal ausprobieren denn es ist eine sehr interessante Geschichte.

 Links:

Studio 27 von Foto Langusch

 

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